Mit Johannes dem Täufer Abstand gewinnen

Sr. Clara Mair am 5.12.2008

Johannes der Täufer Motiv Einkaufszentrum Foto Rainer Juriatti

Sr. Clara Mair schreibt zum 2. Adventsonntag 2008, Mk 1,1-8:

In der vorweihnachtlichen Zeit begegnet er uns wieder - Johannes der Täufer, der Wegbereiter - der Mensch des Übergangs.

Wir finden ihn in der Wüste; Wer ihm begegnen will, muss bereit sein, auf Abstand zu gehen. “Sie zogen in die Wüste hinaus”, wird uns im Evangelium erzählt. Die Menschen kamen aus Jerusalem, aus ganz Judäa, und aus dem Westjordanland. Sie blieben nicht in ihren Häusern und nicht auf ihren Feldern. Wichtigeres was dran, wert, dass vieles liegen bleibt: die Wäsche, der Pflug, die Schriftrolle, der Kochtopf, die Säge.

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“Die Grenzen der Meinungsfreiheit sind überschritten”

Daniel Furxer am 4.12.2008

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Kurt Greussing, freischaffender Sozialwissenschaftler mit einem Schwerpunkt auf Religionswissenschaften, war verärgert. Er wollte nicht mehr länger hinnehmen, dass verhetzende Kommentare unter vol.at-Berichten stehen und nicht gelöscht werden. Konkret ging es um einen Artikel, bei dem über sehr laute und verkehrsbehindernde Reaktionen junger Vorarlberger Türken nach einem Sieg der türkischen Mannschaft bei den Europameisterschaften berichtet wurde. Kommentare wie “ausrotten, ok ich bin dafür” oder “Vorher wird Mauthausen neu eröffnet… und du bist Ehrengast” standen dort zu lesen. Und das alles im Schutz der Anonymität. Darum richtete Kurt Greussing eine Anzeige gegen vol.at an die Staatsanwaltschaft. Er ist ein Beispiel für jemanden mit Zivilcourage, ein Beispiel für jemanden, der seinem Herzen folgt. Im Interview mit “Folge deinem Herzen” spricht er über die „Dumpfheimer“, seine Wünschen gegenüber der Justiz und die Strategie der Kundenbindung bei vol.at.

Der zentrale Satz

Rainer Juriatti am 3.12.2008

Weihnachtsplakat

Naja, dass viele Menschen nicht mehr wissen, warum Weihnachten gefeiert wird, das ist spätestens seit einer Ö3-Umfrage des Mikromanns klar geworden. Ist ja auch nicht leicht zu begreifen, was da tatsächlich für die gesamte Menschheit geschehen ist. Das schreibe ich, ohne groß pathetisch zu werden. Also haben sich ein paar Leute überlegt, ein Plakat zu machen. Wo’s draufsteht. Was da geschehen ist. Diese Leute zahlen das Ding für ganz Österreich: die Plakatsteuer, die Affichierung, die Flächenmiete. Und schenken jeder Pfarre im Land ein, zwei kleine Ausgaben des Plakats für den Schaukasten. Wahnsinn. Sehr, sehr großzügig. Klasse, nicht? Kostet die Kirchenbeitragszahler keinen Cent. Und zeigt, worauf es an Weihnachten wirklich ankommt. Abseits der Geschenke, abseits der Kekse und des Weihnachtsbratens. Die Idee ist einfach Klasse. Dank an die Plakatspender!

Fürbitten 1968

Rainer Juriatti am 3.12.2008

Domgottesdienst Foto Rainer Juriatti

Am 8. Dezember 1968 begrüßte Bischof DDr. Bruno Wechner die Vorarlbergerinnen und Vorarlberger erstmals mit den Worten: meine lieben Diözesanen. Im Rahmen des Gottesdienstes wurden Wünsche an die Diözese in den Fürbitten formuliert.

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Ein Fest zum 40er

Rainer Juriatti am 2.12.2008

Gründungsurkunde Diözese Feldkirch Foto Daniel Furxer

(die Gründungsurkunde aus dem Jahr 1968 - Foto Daniel Furxer)

Feierlichkeiten am 8. Dezember, 40 Jahre nach Gründung der Diözese

“Ich darf Ihnen an diesem Sonntag der Freude im Herrn meinen ersten Segensgruß als Diözesanbischof entbieten”, schrieb Bischof DDr. Bruno Wechner in seinem “Hirtenbrief zur Diözesanerhebungsfeier” am Sonntag, den 15. Dezember 1968. Am Abend zuvor hatte Kardinal DDr. Franz König im Rahmen einer “Festakademie zur Diözesanerhebung” im heutigen Montfortsaal die Festrede gehalten. Mittags, nach dem Gottesdienst mit Bischof Wechner lud die Landesregierung unter Landeshauptmann Dr. Herbert Kessler zu einem Mittagessen in den Festsaal der Stella Matutina in Feldkirch ein.

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