1 Million Sterne

Redaktion am 13.12.2008

1 Million Sterne - Foto Eva Ilzer

(Foto Eva Ilzer)

Tausende Kerzen der youngCaritas

Am Samstag, den 13. Dezember 2008 setzt Vorarlberg ein Zeichen! Ab 17 Uhr werden in den Städten Bregenz und Dornbirn Tausende Kerzen als Zeichen der Solidarität entzündet!

In Bregenz engagieren sich Jugendliche aus der HAK Bregenz mit ihren Lehrpersonen Prof. Brigitte Jäger und Prof. Stefan Gächter.In Dornbirn engagieren sich Jugendliche aus dem BG Dornbin mit ihren Lehrpersonen Prof. Bohuslav Bereta und Prof. Markus Schelling.

Mit der Aktion “Eine Million Sterne” will die youngCaritas.at zusammen mit Jugendlichen als BotschafterInnen einen Anlass schaffen, welcher die Verbundenheit aller Menschen in Österreich und über die Grenzen hinaus erlebbar macht.
Die Jugendlichen “verkaufen” im Vorfeld die Kerzen, stellen am 13. Dezember über 4000 Tontopfkerzen auf, die um 17 Uhr entzündet werden, lesen Texte zum Thema Solidarität und Frieden vor und informieren über die beiden Spendenprojekte: Armenien - Wärme in ein armes Land bringen und die Arbeit der Familienhilfe Vorarlberg.

Einige der Kerzen werden im Vorfeld vom Verein Füranand aus Dornbirn bemalt. Ebenso haben die Kindergärten der Stadt Dornbirn ihre Mitarbeit angekündigt.
Möchten Sie bei dieser einzigartigen Aktion mitwirken?
Die Topf-Kerzen können im Vorfeld “symbolisch” gegen 2 Euro bei der youngCaritas.at  und den Jugendlichen  gekauft werden. Als Gegenzug erhalten die SpenderInnen einen Gutschein (ist auch gleichzeitig Einladung), mit dem sie am 13. Dezember als Dankeschön Tee und Gebäck bei  den beiden Veranstaltungen in Bregenz und Dornbirn erhalten.

Natürlich können auch noch direkt bei der Veranstaltung Kerzen gekauft und aufgestellt werden. Wir freuen uns über jeden Besuch in Bregenz und Dornbirn!

Eine leuchtende Aktion für Groß und Klein!
Jedes Licht, das entzündet wird, ist ein Bekenntnis für die Hilfe und Unterstützung für in Not geratende Menschen. In Vorarlberg genau so wie im Ausland.

Spendeninformationen:

Projekt: Armenien “Wärme in ein armes Land”
Die Caritas Vorarlberg engagiert sich seit Herbst 2006 in der ehemaligen Sowjetrepublik Armenien, welche im Jahre 1991 wieder zu einem eigenständigen Staat wurde. In dem extrem kargen Gebirgsland leben vier von fünf Menschen unter der Armutsgrenze. Besonders alte Leute leiden in den Wintermonaten unsägliche Not. Die staatlichen Pensionen liegen bei maximal 10,– bis 15,– Euro pro Monat. Daraus ist leicht abzuleiten, dass es an Nahrung und Brennmaterial fehlt und jeden Winter ältere Menschen in ihren Betten erfrieren. Aus diesem Grund werden von der Caritas Heizmaterial, Decken und Nahrungsmittel beschafft und verteilt. Außerdem wird in einem Tageszentrum einmal wöchentlich eine warme Mahlzeit an die Hungernden und Frierenden ausgegeben.
Gurgen und seine Frau Hasmik sind beide krank und vom harten Leben gezeichnet. Ihre Behausung hat knapp dir Größe eines Gartenhäuschens. Die eisige Kälte zieht im Winter (oft bis zu - 40 C) durch alle Ritzen. Für ein hartes Arbeitsleben erhalten sie beide vom Staat eine monatliche Pension von knapp €20 mit der sich gerade mal  ein paar Handvoll Brennholz  bezahlen lassen. Sie heizen mit Plastik, Kuhmist und was sich sonst finden lässt. Giftige Dämpfe setzen der Gesundheit zusätzlich zu.
Projekt: Familienhilfe Caritas Vorarlberg
Die Familienhelferin ist eine speziell ausgebildete Fachkraft. Sie bietet Familien, deren Familienleben durch besondere Ereignisse aus der Balance geraten ist, fachlich qualifizierte Entlastung und umfassende Betreuung an.
Die Familienhelferin unterstützt Familien zuhause in der gewohnten Umgebung und sorgt für die Aufrechterhaltung des vertrauten Alltages.
Betreuung und Beaufsichtigung von Kindern, Haushaltsführung, Betreuung und Pflege, Beratungsgespräche
Frau K. ist Mutter von drei schulpflichtigen Kindern im Alter von 7 - 13 Jahren.Sie ist allein erziehend. Aufgrund einer chronischen Erkrankung  ist für Frau K.immer wieder ein Krankenhausaufenthalt  notwendig. Bisher konnte die Oma bei den Kindern bleiben, wenn die Mutter im KH war - dies änderte sich jedoch von einem Tag auf den anderen, da die Oma selbst schwer erkrankte und ihre Tochter somit nicht mehr unterstützen kann. Beim letzten erforderlichen stationären Aufenthalt in der Klinik war es für Frau K. eine große Erleichterung, dass die Kinder zu Hause, in der gewohnten Umgebung bleiben konnten - da tagsüber die Betreuung von der Familienhelferin der Caritas übernommen wurde. Der Kindsvater zahlt die Alimente nur unregelmäßig und für Frau K. ist es derzeit kräftemäßig nicht möglich arbeiten zu gehen.
Für weitere Informationen seht Ihnen Mag. Anja Peintner unter 05522200-1018 zur Verfügung oder per mail unter anja.peintner@caritas.at.

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