Lazarus

Redaktion am 30.10.2008

Licht baum

Impuls zu  Joh 11, 17 - 27

Jesus kommt nach Betanien zu den Schwestern Martha und Maria, die um ihren Bruder Lazarus trauern, der vor vier Tagen gestorben ist. Sie begegnen ihm mit der Anklage, dass Lazarus nicht gestorben wäre, wenn er hier gewesen wäre. In ihrer Trauer steckt dennoch der Glaube an die Auferstehung am letzten Tag und die verzweifelte Hoffnung, dass Jesus “doch noch etwas tun könnte”.

Diese Mischung aus Selbstvorwürfen, Anklage, Hoffnung und Zweifel kennen viele, die selbst geliebte Angehörige oder Freude verloren haben. Immer wieder tauchen die Fragen nach dem “Warum” auf, die Ungewissheit, was danach kommt …
Für Jesus zählt dieses “danach” nicht so sehr. Er sagt: “Ich bin - die Auferstehung”. Mit dem Glauben an ihn ereignet sich Auferstehung jeden Tag - mitten im Leben.
Pierre Stutz bringt das im obenstehenden Text (Impuls zum Sonntag) zum Ausdruck. Auferstehung heißt gerade stehen für das eigene Leben, Gerechtigkeit leben, Vertrauen und Hoffnung haben, liebend den Menschen begegnen und zu einer friedlicheren Welt beitragen.

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