Festakt 50 Jahre Aussätzigenhilfswerk

Daniel Furxer am 17.10.2008

 gjuz

600 000 Menschen erkranken jährlich an Lepra. Eine unglaubliche Zahl. Seit 50 Jahren setzt sich das Aussätzigenhilfswerk für die Heilung der Kranheiten Lepra, TBC und Aids ein. Beim Festakt währden der GLORIA in der Messehalle 12a  wurde die unermüdliche Arbeit hervorgehoben und u.a. durch die Festredner Bischof Elmar Fischer und den Bregenzer Bürgermeister Markus Linhart gewürdigt.

“Das Engagement für die Leprakranken ist nicht ein Kampf gegen Bakterien und Viren, sondern ein Einsatz für die Würde des Menschen.”  erklärte Pfr. Anton Bereuter als Direktor des Aussätzigen-Hilfswerkes Österreich. Es gehe darum, die Menschen in ihrem Alleingelassen wieder zurück in die Gesellschaft zu holen.


Reinhard Maier, Geschäftsführer von Missio Vorarlberg: “20,5 Tonnen Medikamente wurden heuer sortiert, in 3390 Pakete verpackt und versendet. Die Medikamente haben einen Gesamtwert vom 4 Millionen Euro und decken den Grundbedarf von 25 Missionsspitälern.”

Die die 5. KLasse der BAKIP Feldkirch überreichte dem “Geburtstagskind” einen Scheck über 2053 Euro, die sie an Spenden gesammelt haben. Danke für so viel Engagment!

2 Kommentare zu “Festakt 50 Jahre Aussätzigenhilfswerk”

  1. darko sagt:

    also ich bräuchte ein bisschen hilfe, um herauszufinden, wie das geht, dem herzen zu folgen.
    geld spenden oder sich engagieren für etwas kirchliches oder katholisches kann doch nicht alles sein, so wie ihr auf diesen seiten tut…also irgendwie schon ok - aber das sollte man doch irgendwie lernen können, oder ?

  2. Rainer Juriatti sagt:

    Ja, natürlich - dem Herzen folgen ist mehr als zu spenden: wenn du deinem Herzen folgen möchtest, warten meiner Ansicht nach harte Zeiten auf dich. Von Herzen leben, der Stimme des Herzens zu folgen, das heißt zunächst, von Herzen zu sprechen - also - viel Spaß beim “vor den Kopf stoßen” einiger Leute, denen du bist heute nicht gesagt hast, was du wirklich denkst… über sie, über das, was sie sagen, und so weiter.