Himmelschwer. Himmelwärts. Himmelfahrt.

Rainer Juriatti am 30.4.2008

 Christi Himmelfahrt

Generalvikar Dr. Benno Elbs zum Feiertag Christi Himmelfahrt.

Himmelschwer. Wo ist der Himmel, wenn ich ihn im Dunkel nicht erkennen kann? Himmelwärts. Wie erblicke ich das Licht in der Dunkelheit der Erde? Himmelfahrt. Wann erkenne ich Himmel, beim Anblick der Schlagzeilen unserer Zeit? Himmel. Inbegriff alles Guten, Inbegriff der Liebe und des Glücks. Er ist zu sehen beim Blick in unsere Herzen. Und im besonderen Schauen nach Außen, direkt aus dem Herzen in diese Welt. Himmel ist Barmherzigkeit.

Wir feiern Christi Himmelfahrt. Wir feiern die Auflösung der Schwere, des Leids, Auflösung aller Fragen unserer Not durch den menschgewordenen Sohn Gottes. Im Wissen um Jesu erlösende Botschaft erkennen wir die Hoffnung. Diese Hoffnung bewegt uns zum Einsatz für den Nächsten und für die Schöpfung selbst. Unseren Herzen zu folgen heißt, Verantwortung zu tragen. Indem wir Christen am Himmelfahrtstag ein Ja zum Himmel sagen, sagen wir ein Ja zur Erde. Besonders in schweren Tagen braucht es dieses Ja.

Anlässlich des Festes Christi Himmelfahrt finden in den Pfarreien unseres Landes feierliche Gottesdienste statt, zu denen ich Sie herzlich einladen möchte.

Die Gottesdienste des Landes finden Sie auf unserer diözesanen Homepage.

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