Der Mensch ist, was er isst

Rainer Juriatti am 20.3.2008

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Gründonnerstag - Erfahrungselement

Vor mir liegt ein Bild, auf dem ein Paar einander gegenübersitzen, miteinander ein Eis essen, einander in die Augen sehen - zwei sehr fröhliche Gesichter und ein Text, der mich zum Kern der Kommunikation - des Kommunizierens hinführen: “Zusammensitzen, konzentriert zuhören, selbst offen reden dürfen, gemeinsam etwas essen, ein Glas trinken … das verbindet. Menschen finden zueinander, Menschen erkennen sich.”

Gründonnerstag - der Tag, an dem Jesus mit seinen Jüngern auch zusammensitzt und mit ihnen das Paschamahl feiert. Und am Ende nimmt er Brot und Wein und gibt ihnen seine Botschaft mit auf den Weg: das ist mein Blut, das ist mein Leib - für euch.
Und wir wissen, dass die Jünger nach Ostern im Brot und Wein den Auferstandenen wieder erkennen. Auch wir sind eingeladen, Jesus in der Kommunion zu erkennen - und dabei sich selbst als befreiten Menschen erkennen zu dürfen. Dieser Auftrag, den Jesus den Jüngern mitgegeben hat, immer wieder Brot und Wein zu nehmen und miteinander Mahl zu halten, erinnert uns an unsere Mitte.
Matthias Nagele
Gestaltungstipp

Ein Mandala-Brot backen
Das Mandala ist nicht nur ein Kreisbild, das man gestalten und anschauen kann - man kann es auch aufessen …
Zu Gründonnerstag wird nicht nur in der Kirche das Brot gebrochen, viele Familien sitzen auch zuhause noch zusammen und teilen Brot (und andere Köstlichkeiten) miteinander.

Machen Sie einen einfachen Brötchenteig (500 g Weißmehl, 1 TL Salz, 5 g Hefe, ca. 300 ml Wasser), lassen Sie ihn gehen und formen dann kleine Brötchen daraus.

Ordnen Sie die Brötchen in Form einer Spirale auf dem Backblech an und backen Sie diese bei 220° C 15-20 Minuten lang.

Gutes Gelingen - und guten Appetit!

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