Ein weltumspannendes Netz

Wolfgang Ölz am 5.3.2008

Weltgebetstag

Der erste Freitag im März ist der Weltgebetstag der Frauen. Dieser ist die größte ökumenische Basisbewegung weltweit. In unzähligen christlichen Gemeinden rund um den Globus wird dieser in 170 Ländern gefeiert. Auch in Vorarlberg engagieren sich seit vielen Jahren christliche Frauen an diesem Tag, und folgen damit ihrem Herzen.

Eine von ihnen ist Eva Maria Vonmetz von der evangelischen Pfarre in Bregenz. Sie ist seit 1981 dabei, und findet es “sehr schön, dass die Frauen in Vorarlberg die Anliegen von Frauen in der ganzen Welt kennenlernen.” Ingrid Härle aus Lustenau ist vorarlbergweit für die Organisation zuständig. Sie sagt: “Ich finde es wahsinnig toll, dass man auf der ganzen Welt die gleiche Liturgie feiert, und sich mit allen Frauen weltweit verbunden fühlt.” Allein in Vorarlberg sind ca. 1000 Frauen und auch Männer beim Weltgebetstag aktiv. Dieses Jahr haben Frauen aus Guyana die Liturgie gestaltet, und zwar nach den Texten in Hiob 28, 20-28 und Lukas 10, 38-42. In Guyana, im nördlichen Südamerika, sind die Menschen mit schrecklichen Naturkatastrophen, aber auch gewaltsamer Zerstörung von Leben und Besitz konfrontiert. Die Frauen aus Guyana schöpfen Mut aus dem Evangelium und laden ein, dem eigenen Herzen zu folgen und offen zu sein für die neue Einsicht, die die Weisheit schenkt. Wo Sie beim Gottesdienst zum Weltgebetstag teilnehmen können erfahren Sie hier.

2 Kommentare zu “Ein weltumspannendes Netz”

  1. eva sagt:

    Mich bedrückt die geringe Teilnehmerzahl bei dem Weltgebetstag für Frauen in Bludenz. Es ist wirklich schade, dass nicht mehr Frauen, aber auch Männer, den Weg zurm Gotteshaus finden um gemeinsam für die Frauen in der Welt zu beten. Es ist doch eine tolle Sache, dass auf der ganzen Welt die gleiche Liturgie gefeiert wird. So können wir die Zusammengehörigkeit der Frauen auch im Gebet zeigen.

  2. Karl Schulz sagt:

    Mich freut die große Teilnehmerzahl bei dem Weltgebetstag für Frauen in Bludenz. Es ist wirklich schön, dass so viele Frauen, aber auch Männer, den Weg zurm Gotteshaus finden um gemeinsam für die Frauen in der Welt zu beten. Es ist doch eine tolle Sache, dass auf der ganzen Welt die gleiche Liturgie gefeiert wird. So können wir die Zusammengehörigkeit der Frauen auch im Gebet zeigen.