Fasten mit allen Sinnen

Redaktion am 23.2.2008

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Fastenerfahrungen in moderner Zeit

Frei werden und den Blick für das Wesentliche schärfen kann für jede Familie etwas anderes bedeuten. So verzichten viele Familien in der Fastenzeit auf das Fernsehen. “Mein Fernsehfasten hatte positive Auswirkungen auf die ganze Familie. Mein Mann schloss sich dem Verzicht an, der Sohn verzichtete aufs “Zappen” und wählte bewusster aus und die Tochter beschränkte sich auch auf wenige Sendungen. Während dieser Zeit gab es viele gute Gespräche über die Willensstärke und ob man “Ausnahmen” machen darf”, erzählte eine Mutter ihre Erfahrungen mit dem Fasten.

Eine andere Erfahrung machte eine Familie mit dem “Nörgelfasten”: “Viele unnötige und entmutigende Kommentare geben wir den Tag über von uns. Sich einen Kommentar zu versagen, das kann ein großes Opfer sein. Die Atmosphäre in der Familie wurde dadurch entspannter und wohltuender.” Fasten - die uralte menschliche Strategie zur Erhöhung der Liebe zum Leben - könnte auch beim Handyfasten weiterhelfen.

So erzählt Josef Niewiadomski, dass “das Handy für viele zum Götzen geworden ist. Diese alten Biester machen zwar hier und dort das Leben komfortabel, sie faszinieren, aber sie macht den Menschen auch von sich abhängig. In einer Handy-Gesellschaft wäre es doch cool, meine Privatsphäre für ein paar Tage zu reinigen. Sensibler zu werden auf die Ausgaben - und mit dem ersparten vielleicht jene Person, mit der man meisten per Handy plaudert, zum Essen einladen.” Hier finden Sie weitere Gestaltungstipps zum Fasten. Auch die Seite Familien feiern Kirchenjahr lädt zum Schmöckern ein.

Matthias Nägele

2 Kommentare zu “Fasten mit allen Sinnen”

  1. schacks sagt:

    wieso ist hier seit wochen nix zu lesen aussen ein paar randnotizen von irgendwelchen italienischen ode sonstigen dauerbesuchern…
    schade -

  2. June sagt:

    Ich schaue niemals fernsehen. Und das vom einen Schlag auf den anderen… ich kann euch sagen, man sollte das nicht nur für 6 Wochen lassen ;)