Klimawandel?

Redaktion am 20.2.2008

Autofasten 2

Warum ein paar Autofaster die Welt verändern

Die Frage ist immer wieder die Gleiche: Was kümmert die Kirche ein paar Autofahrer? Die Antwort darauf ist eigentlich ganz simpel: Wenn sich unsere Liebe zum “Heiligen Blechle” nicht ein wenig abkühlt, wird unsere christliche Nächstenliebe in den kommenden Jahren mächtig auf die Probe gestellt!

Klingt provokant ist aber so. Der amerikanische Umweltpionier James Lovelock hat es jüngst in einem Interview pointiert formuliert: Was machen die 15.5 Mio. EinwohnerInnen von Peking, wenn sich Ihre Stadt in eine Wüste verwandelt? Die logische Antwort lautet: Sie ziehen nach Norden. Es ist nicht ganz von der Hand zu weisen, dass eine solche Völkerwanderung die beiden Atommächte China und Russland vor völlig neue Herausforderungen stellen wird.

Klar, könnte man jetzt wie der amerikanische Präsident George W. Bush argumentieren, und darauf bestehen, dass der Klimawandel durch Menschenhand nicht erwiesen ist. Aber der gleiche Mann sucht bis heute Massenvernichtungswaffen im Irak.

Ich denke, der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unsrer Gesellschaft in den nächsten Jahrzehnten. Und die Ursachen sind nicht so abstrakt und weit weg wie Peking von Feldkirch. Die Konzentration von CO2 in der Atmosphäre ist die Hauptursache der Klimaerwärmung und der Verkehr ist einer der Hauptverursacher. Darum appelliert die Aktion Autofasten an einen menschlichen Pfeiler eines jeden Christen: Wir gestalten unser Leben in aller Freiheit und verantworten dies auch gegenüber unserem Schöpfer.

Die Antwort auf die Eingangsfrage ist deshalb eine einfache: Weil ein paar Autofahrer weniger die Welt verändern!

Michael Dittrich

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