Archiv für Juli, 2008

Bild der Woche

Rainer Juriatti am 26.7.2008

 Schillerkopf

… Schiller, in den Bergen. Gedreht und gespiegelt, damit er sprechen kann. Jetzt, da meine Seele im Urlaub baumelt und allerlei Blödsinn macht, erinnere ich mich - Epilog zu Schillers Glocke: Johann Wolfgang von Goethe - Freude dieser Stadt bedeute, Friede sei ihr erst Geläute! Völlig unsinnig, das hier, alles nur des gespiegelten Bildes wegen.

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Total ver-rückt

Redaktion am 25.7.2008

Perlen

Matthias Nägele vom Pastoralamt schreibt zum kommenden Sonntagsevangelium des 17. Sonntags im Jahreskreis:

Johanna (2 Jahre) spielt besonders gerne in ihrer “Sandkiste” mit Linsen. Da gräbt sie mit der Schaufel Linsen von einem Eck in das andere, versteckt Perlen in einer anderen Ecke oder sucht sie ein andermal wieder heraus und legt sie ganz behutsam in ihr Schatzkistchen. In dieser Zeit zählt nichts anderes - und sie lässt sich auch durch nichts aus der Ruhe des innigen Spieles stören.

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So ein Quatsch

Redaktion am 24.7.2008

Quatsch

von Eva Koch, 3c, BG Dornbirn

“Folge deinem Herzen, oh mein Gott!”, dachte ich als ich die Überschrift für unser Thema las. Es ging ein Raunen durch die Klasse. “So ein Quatsch”, hörte ich von manchen, und auch ich dachte so. Unsere Lehrerin verließ die Klasse und ließ uns schreiben. Lange wusste ich nicht, was ich schreiben sollte, und so begann ich irgendwie:

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Gegenwelten - eine Zusammenkunft

Rainer Juriatti am 23.7.2008

Gegenwelten

Welches bitte, ist das ideale Buch? Im Moment liegt diese Frage klar auf der Hand: Eines, das mir ein Stück Buntheit in den Sommer mitgibt. Eines, das mir Freude vermittelt und dennoch mit Kritik an dieser Welt nicht spart. Keine Karikaturen bitte, auch nicht abstrakt, keine pseudointellektuelle Farbgebung und Weltinterpretation, die mir das Grauen vor Augen führt. Nein, etwas Rabiates in seiner Ausführung, inhaltlich Aufgebrachtes genau so wie auch Sensibles, gepaart mit extrem guten Texten, die auf den Punkt kommen, die mich durchsaugen, die im Garten gelesen genau so funktionieren wie auch am Strand oder abends vielleicht, bei einem Glas Wein. Ein Buch, das mir über einen Menschen erzählt. Von einem Menschen. Hinein in die Arbeit eines Menschen.

Eine Entscheidung

Redaktion am 22.7.2008

Fotografin

von Miriam Brutter, 13, BG Dombirn, 3c

Das Telefon riss mich aus dem Schlaf. Ich hatte die ganze Nacht durchgearbeitet und war an meinem Schreibtisch eingeschlafen. Schnell nahm ich den Hörer ab, eine Frau war am Apparat. Als ich die Neuigkeit hörte, fiel ich fast vom Stuhl: Mein Traum, den ich hatte, seit ich denken konnte, sollte in Erfüllung gehen. Ich war Fotografin.

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