Archiv für Februar, 2008

Verrücktheit macht das Leben süß

Rainer Juriatti am 4.2.2008

Verrückt2

Vollkommen ausgeflippt

Der Fasching hat ja was ganz Tolles an sich: sobald wir unsere Masken anziehen, läuft alles ganz großartig, wir sind glücklich und in unüberbietbarer Hochstimmung. Der ganze Alltag fällt von uns ab. Mit Wonne sehen wir, wie das Landhaus, die Rathäuser gestürmt werden. Sogar der Gottesdienst ist plötzlich eine Mordsgaude, mit Guggamusik und allem Brimborium. Super so. Die Faschingstage sind laut, bewegungsreich, voller Tanz und Schwung.In diesen Tagen fühlen wir, dass wir die Lieblinge Gottes sind.

Dem Herzen folgen

Rainer Juriatti am 1.2.2008

 

Mitten in der Mariahilferstraße

Handeln wie der barmherzige Samariter

Mitten in der Mariahilferstraße. Mitten im Juli. Bei 38 Grad. Zu heiß, um einzukaufen. Zu teuer, um in einem der Straßencafés etwas zu trinken. Trotzdem sind sie alle voll. Die Geschäfte ebenso wie auch die Cafés. Einer Anklage kommt er entgegen, dieser Körper, der mitten unter den Menschen liegt. Natürlich habe ich keine Ahnung, weshalb er hier liegt. Meine Phantasien gehen nicht weit dabei. Höchstens bis zur Betrunkenheit. Und dann ahne ich, was es heißt, seinem Herzen zu folgen. Nicht vorbeigehen. Rütteln. Auf den Atem achten. All das weiß ich.

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