Archiv für Februar, 2008

Gott im Tanz gefunden

Wolfgang Ölz am 11.2.2008

Tanz

Sr. M. Gratia Pfaffenbichler bietet im Kloster Gwiggen eine vielbesuchte Tanzoase an

Seit zehn Jahren gibt es die meditativen Kreistänze im Kloster Gwiggen. Wie Miriam als die Ägypter im Meer ertranken jubelte, tanzte und sang, wird hier Gott mit Leib und Seele gelobt. Die Seele dieses Tanzes ist das Geheimnis Gottes selbst ist. Dies ermöglicht Schwester M. Gratia Pfaffenbichler, die der Gruppe mit ihrer Tanzhaltung eine christliche Grundhaltung vermittelt. Sie ist als gebürtige Niederösterreicherin seit 23 Jahren im Kloster, und leitet diese Tanzabende, die nur einmal im Monat stattfinden, und doch im Leben vieler Tänzer/innen zentral geworden sind. Der Tanz eint im Gebet und lässt so eine Gruppe entstehen, die sehr homogen und gesammelt scheint.

Comments Off

D’Hex brennt scho!

Rainer Juriatti am 10.2.2008

Funkahex

Funkensonntag ist Familientag mit Feuerwerksereignis

Lichterloh in Flammen steht sie. Hunderte Menschen haben sich versammelt hier auf der Funkenwiese. Und jetzt, da sie in den lodernden Flammen steht, warten wir alle auf den großen Knall. Unfug und Blödsinn sind jene Stimmen, die sagen, der Funken erinnere an die Hexenverbrennungen des Mittelalters.

Entfaltung der Liebe

Rainer Juriatti am 9.2.2008

Hirtenbrief

Fastenhirtenbrief des Feldkircher Diözesanbischofs Elmar Fischer

Der Glaube trage zur menschlichen Entfaltung bei, betont Bischof Elmar Fischer in seinem Fastenhirtenbrief für das Jahr 2008. „Gott rechnet mit uns Menschen”, schreibt der Feldkircher Diözesanbischof einleitend. Deshalb rufe die Kirche auf, das Osterfest „in den Herzen” vorzubereiten.

Jesus sei die harten Wege des menschlichen Schicksals durchgegangen. „Trotz der Erfahrung von Schwäche”, so Bischof Elmar, „und Hartherzigkeit der Menschen glaubt er an ihren guten Willen und hofft auf ihr gutes Herz”. Jesus habe damit ein unüberbietbares Zeugnis seiner Liebe zu den Menschen gelebt.

Vom Durst

Rainer Juriatti am 8.2.2008

Durst

Das erste der Sieben Werke der Barmherzigkeit

Werke der Barmherzigkeit stehen im Zentrum der Zeit bis Ostern. Die klassische Aufzählung umfasst sieben Taten: Durstende laben, Kranke pflegen, Fremde beherbergen, Nackte kleiden, Hungernde speisen, Tote bestatten, Gefangene befreien. In der ersten Woche widmen wir uns dem Durst und ich frage mich spontan, ob Wasser damit gemeint ist. Wonach dürsten wir tatsächlich? Lao Tse hat einen schönen Text verfasst, der ein bisschen auch zur Fastenzeit passt.

Comments Off

Das Lieben gelernt

Rainer Juriatti am 8.2.2008

lieben gelernt

Zugehen auf jeden Menschen dieser Welt

Ich stelle mir vor, in ein paar Jahren sitzt meine heute elfjährige Tochter in der Küche und gesteht mir, dass sie ihren Freund „von ganzem Herzen” liebt. Das würde mich freuen, so als Vater. Ich liebe sie ja auch von ganzem Herzen. Und schließlich hat sie ihre Liebesfähigkeit von meiner Frau und mir gelernt. Also bin ich stolz. Sie kann und soll es ganz aufrichtig tun. Lieben. Neben ihr, in dieser imaginären Situation, da sitzt ihr Freund und strahlt über das ganze Gesicht.

Seite