Archiv für Februar, 2008

Echt lässig und voll uncool…

Redaktion am 14.2.2008

Sehnsüchte 2

Wünsche und Sehnsüchte Jugendlicher

Heute war es in Reli schon komisch. Ob ich der Kirche vertraue? Keine Ahnung. Ich kann meiner Familie vertrauen, auch wenn sie mich andauernd nerven. Ich würde einiges auch mit Michi besprechen, natürlich nur, wenn der Thomas und Peter nicht dabei wären und… Der Julia würde ich gerne alles sagen. Nur wie soll ich sie denn am Besten anreden?

Gedanken eines Jugendlichen im Nachtbus

Redaktion am 13.2.2008

Sehnsüchte 1

Wünsche und Sehnsüchte Jugendlicher

Schon wieder eine sinnlose Nacht hinter mir. Was ist denn mit allen bloß los? Julia ist nur noch auf die Mega-Partys scharf und der Thomas säuft sich regelmäßig reif fürs Krankenhaus. Daniela führt stundenlang ihre Handytelefonate und Michi stopft nur seinen dicken Bauch mit Fast-Food voll. Und der Rest? Die sitzen sowieso andauernd nur vor der Glotze. Wieso traut sich denn niemand von denen laut zu sagen, dass dies alles nur Selbstverarschung ist? Oder bin nur ich so abnormal? Eigentlich schreit jeder von ihnen aus dem Tiefsten der Seele nach Erfüllung und Liebe.

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(Un)faire Preise

Dietmar Steinmair am 12.2.2008

gelbe Rose

Der Rosenkrieg am Valentinstag

Solidarisch denkende Konsumenten kaufen und schenken gerne fair, auch am Valentinstag. Einige Blumenhändler und die großen Supermarkt-Ketten vertreiben da etwa Rosen mit verschiedenen Gütesiegeln (FAIRTRADE, FLP). Gerecht gehandelte Rosen sind ein Muss für den Mann einer EZA-engagierten Frau. Für etwas mehr Geld (ca. 10%) gibt’s Rosen, bei deren Produktion bestimmte Mindeststandards und ein erhöhter Lohn für die Arbeiter/innen in Kenia oder Ecuador garantiert werden. Viele Konsumenten in Europa kaufen fair und schaffen somit einen Markt.

Wie ein Gang nach Golgatha

Wolfgang Ölz am 12.2.2008

Cattelan

Maurizio Cattelan im Kunsthaus Bregenz führt auch zum Heiligen.

Ein von einem Meteroit hingestreckter Johannes Paul II und ein Hitler als devot betender Knabe weisen den italienischen ÜberKünstler Maurizio Cattelan nicht unbedingt als frommen Katholiken aus. Umso erstaunlicher die aktuelle Schau im Kunsthaus Bregenz: abseits von jeder Clownerie taucht er das Zumthor-Haus am Bodensee in eine sakral anmutende Atmosphäre. Ein fiktives Bild von der Zerstörung von Bregenz, zwei täuschend echt ausgestopfte Labrador Hunde, die ein Küken beschützen und eine Reihe fein säuberlich aufgereihte Leichname in Marmor führen zum Höhepunkt dieser Ausstellung, eine polyvalente Skulptur, die auf geheimnissvolle Weise auch auf den Kreuzestod Christi verweist.

Seife oder Seifenblasen?

Dietmar Steinmair am 11.2.2008

Seifenblase

Das Christentum anwenden

Ein Seifenfabrikant sagte zu einem Priester: “Das Christentum hat nichts erreicht. Obwohl es jetzt schon zweitausend Jahre gepredigt wird, ist die Welt nicht besser geworden. Es gibt immer noch das Böse und böse Menschen.” Der Priester wies auf ein ungewöhnlich schmutziges Kind, das am Straßenrand im Dreck spielte, und bemerkte: “Seife hat nichts erreicht. Es gibt immer noch Schmutz und schmutzige Menschen in der Welt.” “Seife”, entgegnete der Fabrikant, “nutzt nur, wenn sie angewendet wird.” Der Priester antwortete: “Christentum auch.”

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