Archiv für Februar, 2008

Wenn Menschen ihrem Herzen folgen

Daniel Furxer am 22.2.2008

Frauen Sri Lanka

Ein Gottesdienst für AsylwerberInnen

Unser Bild zeigt Frauen aus Sri Lanka, zu Besuch auf der Gloria Messe. Sie haben Hunderte von Menschen bekocht und so über den Gaumen Freude bereitet. Und nun ist Arnold Gritsch aus Lochau seinem Herzen gefolgt. Im wahrsten Sinn des Wortes. Er konnte und wollte der Ungerechtigkeit, die hier passiert, nicht länger zuschauen. Zwei Asylwerberfamilien, die in Lochau leben, warten schon über vier Jahre auf ihren Asylbescheid. Viel zu lange, nach dem Ermessen von Arnold Gritsch. Er nahm sein Herz in die Hand.

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Vom Fremden

Rainer Juriatti am 21.2.2008

Vom Fremden II

Das dritte der Sieben Werke der Barmherzigkeit

Zurück werfe ich einen Blick auf das Bürgerforum zur “Minarettdiskussion” in Bludenz. Was für ein Wort: Minarettdiskussion. Als würde sich die Akzeptanz, die Freude, die Erlaubtheit des Fremden in meinem Leben an einem Minarett aufhängen. Sieben Werke der Barmherzigkeit beinhalten auch diesen wesentlichen, konkreten Moment in jedem Leben: das Fremde muss ich hereinlassen. Ich muss dem Fremden Obdach geben, muss mich selbst dabei zunächst öffnen, um es angstfrei zulassen zu können. Gottesvertrauen gehört hier dazu. Auf Gott zu bauen, der dieses angstfreie Hereinlassen ermöglicht.

Klimawandel?

Redaktion am 20.2.2008

Autofasten 2

Warum ein paar Autofaster die Welt verändern

Die Frage ist immer wieder die Gleiche: Was kümmert die Kirche ein paar Autofahrer? Die Antwort darauf ist eigentlich ganz simpel: Wenn sich unsere Liebe zum “Heiligen Blechle” nicht ein wenig abkühlt, wird unsere christliche Nächstenliebe in den kommenden Jahren mächtig auf die Probe gestellt!

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Verzichtest du heuer auf etwas? Ich auch nicht.

Daniel Furxer am 19.2.2008

Aktion Verzicht 3

Oder vielleicht doch?

Heuer habe ich beschlossen auf nichts zu verzichten. Nur weil Fastenzeit ist soll ich auf etwas verzichten? Ich muss das ganze Jahr auf Zeug verzichten, das ich mir einfach nicht leisten kann: Ich verzichte auf den Urlaub nach New York, den ich mir nicht leisten kann, ich verzichte auf eine neue Stereoanlage, und natürlich verzichte ich auf ein neues Auto… Und wem nützt es bitte, wenn ich sechs Wochen lang keine Schokolade esse? Das eine Kilo, das ich dadurch abnehme, ist nach der Schoko-Osterhasenesserei wieder locker drauf.

Manchmal ist es so schwierig nichts zu tun

Redaktion am 18.2.2008

Sozialpate 2

Sozialpaten im Einsatz

“Ich habe das Gefühl, dass meine Nachbarin dringend Hilfe bräuchte. Seit einiger Zeit ist sie alleine und ich sehe sie kaum noch. Bei ihr zu läuten und zu fragen wie es ihr geht - das traue ich mich nicht. Wie hilfreich wäre es, wenn es Menschen gäbe, die für solche Aufgaben geschult sind, und die ich um diese Unterstützung bitten könnte.”

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