Archiv für Februar, 2008

Freundschaftliche Professionalität

Dietmar Steinmair am 25.2.2008

Freundschaftl. Professionalität

Gastwirt aus Leidenschaft

Fremde beherbergen, von diesem Werk der Barmherzigkeit spricht Jesus. Fremde beherbergen können auch Menschen, die darunter mehr verstehen als “nur” einen Akt der Nächstenliebe. Manche verdienen sogar ihren Lebensunterhalt damit. Ein Gastwirt ist so ein mancher. Ich dachte bei diesem Gedanken sofort an einen lieben Freund. Von ihm weiß ich, dass er mit dem Gastwirtentum nicht nur sein Geld verdient, sondern dass er - wie er selbst sagt - ein Gastgeber ist. Durch und durch. Er lebt es, das Gastgeber-Sein.

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Joh 4: Die Begegnung am Jakobsbrunnen

Sr. Clara Mair am 24.2.2008

Brunnen

3. Fastensonntag: Die Begegnung mit dem Fremden

Der Brunnen, das Wasser in dieser Geschichte, führt uns zur Quelle. Wenn wir den Bibeltext Joh 4 lesen, möchten wir unsere Wahrnehmung zuerst auf das Wasser legen, das unseren Durst löschen soll. Aber ist es tatsächlich Wasser, wonach wir dürsten? (siehe Impuls 1. Woche).

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Kommt einer von Ferne

Sr. Clara Mair am 23.2.2008

Blackbird

von Nelly Sachs

die das Fremd-sein aus dem Leben im Exil aus eigener Erfahrung kannte

Kommt einer
von ferne
mit einer Sprache
die vielleicht die Laute
verschließt
mit dem Wiehern der Stute
oder
dem Piepen
junger Schwarzamseln
oder
auch wie eine knirschende Säge
die alle Nähe zerschneidet

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Fasten mit allen Sinnen

Redaktion am 23.2.2008

auge 2

Fastenerfahrungen in moderner Zeit

Frei werden und den Blick für das Wesentliche schärfen kann für jede Familie etwas anderes bedeuten. So verzichten viele Familien in der Fastenzeit auf das Fernsehen. “Mein Fernsehfasten hatte positive Auswirkungen auf die ganze Familie. Mein Mann schloss sich dem Verzicht an, der Sohn verzichtete aufs “Zappen” und wählte bewusster aus und die Tochter beschränkte sich auch auf wenige Sendungen. Während dieser Zeit gab es viele gute Gespräche über die Willensstärke und ob man “Ausnahmen” machen darf”, erzählte eine Mutter ihre Erfahrungen mit dem Fasten.

Nicht fremd sein

Rainer Juriatti am 22.2.2008

Nicht fremd

Wie kann ich einem mir völlig Fremden der Nächste werden?

Vor einigen Tagen las eine Frau einen Text. Der Text wurde von einem ihr völlig fremden Menschen geschrieben. Als sie die rund 150 Seiten zu Ende gelesen hatte, wusste sie, dass der ihr fremde Mensch Gedanken zu Papier gebracht hatte, die exakt ihr Leben betrafen: Ihre Gefühle, ihre Not, ihren Leidensweg, ihre Rückschlüsse daraus - Rückschlüsse auf ihr Leben. Dies alles wurden vom Fremden getroffen, war ihr nahe gekommen.

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