Archiv der ‘Spirituell’ Kategorie

Musste Jesus sterben?

Dietmar Steinmair am 12.9.2008

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Zum Gespräch zwischen Jesus und Nikodemus (Johannes 3,13-17)

Übermorgen, am 14. September, feiern wir das Fest der Kreuzerhöhung. Das Evangelium vom Sonntag handelt von einer sehr berühmten Stelle im Johannesevangelium: Jesus sagt zum Gelehrten Nikodemus, dass der Menschensohn erhöht werden muss, damit jeder Gläubige das ewige Leben hat. Musste Jesus also sterben, um die Menschen zu erlösen?

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Wo zwei oder drei ….

Sr. Clara Mair am 7.9.2008

brasilien frauen

Zwei Frauen in einer Pfarrei im Norden Brasiliens erzählen:
Ein Priester kommt nur selten zum Gottesdienst in die Pfarrei. Deshalb ist die Leitung der Pfarrei zwei Frauen übertragen. Sie stehen vor einem Problem. Der Messner der Gemeinde ist ein Alkoholiker. Oft kommt er betrunken oder zu spät zum Gottesdienst. Die Leute wollen ihn entlassen. Die Leiterinnen entschließen sich, die Gemeinde zu einem großen Gottesdienst einzuladen.

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Ein Herz und eine Seele

Sr. Clara Mair am 5.9.2008

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Impuls zum 23. Sonntag i. Jk., Mt 18,15-20

“Ein Herz und eine Seele sein”, so lautet der bekannte Satz, wenn Menschen sich vertragen und harmonisch zusammenleben, während in dem Ausspruch “Die sind wie Katz’ und Maus” das glatte Gegenteil zum Ausdruck kommt.

Beide Verhaltensweisen sind nicht unbekannt, auch nicht in der Bibel. Die Apostelgeschichte (vgl. Apg 4,32-35) beschreibt das Leben in der frühen Gemeinde als harmonisch. Die Rede Jesu im Evangelium (Mt 18,15-20) über das Leben in der Gemeinde zeigt, dass es auch Zwietracht untereinander gab. Davor werden die Augen nicht verschlossen.

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Nicht was ich will …

Petra Steinmair am 31.8.2008

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Impuls zum Sonntagsevangelium Mt 16,21-27

Der bekannte Benediktinerpater Anselm Grün schreibt:
Gottes Wille erscheint uns oft als fremd, weil wir an unseren Illusionen festhalten, die wir uns vom Leben gemacht haben. Wir haben in uns verschiedene Ebenen unseres Willens. Wir haben einen Willen an der Oberfläche und einen in der Tiefe unseres Herzens. Den Willen an der Oberfläche setzen wir oft genug mit unseren Launen oder spontanen Bedürfnissen gleich.

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Lebensfeindlich?

Petra Steinmair am 29.8.2008

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Folge deinem Herzen – das klingt schön. Nach Sommer und Sonne, nach Lebensfreude und Lebensgenuss. Tun, worauf ich Lust habe, wonach mir der Sinn steht, was das Herz begehrt. Und dann wie ein Donnerschlag die Worte Jesu aus dem nächsten Sonntagsevangelium: „Wer mein Jünger / meine Jüngerin sein will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach.“ (Mt 16,24) Ist das nicht eine Zumutung? Und das soll ein Evangelium, eine gute Nachricht sein?

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