Archiv der ‘Spirituell’ Kategorie

Innenleben - In uns

Sr. Clara Mair am 7.12.2008

_Chiara_vor_der_Kirche_Foto_Rainer_Juriatti

Ausgewählt von Sr. Clara Mair. Das Gedicht stammt von Paul Weismantel, aus: Licht aus Himmelshöhn (Abendlicher Adventkalender 2008)

Es lebt in uns Menschen
die Frage nach dem Warum,
das Verlangen nach Sinn,
das Streben zum Ziel.

Es steckt in uns Menschen
die Angst vor dem Bösen,
der Abgrund des Nichts,
die Gefahr der Verzweiflung.

Es Atmet in uns Menschen
die Spannkraft der Sehnsucht,
die Suche nach dem Licht,
die Hoffnung auf Wandlung.

Es brennt in uns Menschen
Das Herz in der Brust,
das Ringen mit Gott,
das Feuer der Liebe.

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Absolventen mit Herz

Redaktion am 6.12.2008

mit Herz

Nach der Initiative “Folge deinem Herzen” der Diözese Feldkirch startet das Studieninternat Marianum in Bregenz, im Advent 2008, das Projekt “Absolventen mit Herz”:  Neben der schulischen und menschlichen Begleitung, die unsere Schüler schon bisher genossen haben, wollen wir mit diesem Projekt noch einen Schritt weiter gehen. Immer mehr wird es deutlich, dass unsere Gesellschaft nicht nur erstklassig ausgebildete jungen Menschen braucht, sondern auch Menschen, die das “Herz am rechten Fleck” haben und dies, in allen Berufssparten.

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Mit Johannes dem Täufer Abstand gewinnen

Sr. Clara Mair am 5.12.2008

Johannes der Täufer Motiv Einkaufszentrum Foto Rainer Juriatti

Sr. Clara Mair schreibt zum 2. Adventsonntag 2008, Mk 1,1-8:

In der vorweihnachtlichen Zeit begegnet er uns wieder - Johannes der Täufer, der Wegbereiter - der Mensch des Übergangs.

Wir finden ihn in der Wüste; Wer ihm begegnen will, muss bereit sein, auf Abstand zu gehen. “Sie zogen in die Wüste hinaus”, wird uns im Evangelium erzählt. Die Menschen kamen aus Jerusalem, aus ganz Judäa, und aus dem Westjordanland. Sie blieben nicht in ihren Häusern und nicht auf ihren Feldern. Wichtigeres was dran, wert, dass vieles liegen bleibt: die Wäsche, der Pflug, die Schriftrolle, der Kochtopf, die Säge.

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Der gute Hirt

Redaktion am 23.11.2008

 Hirte

Der Herr ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen.
Er lässt mich lagern auf grünen Auen und führt mich zum Ruheplatz am Wasser.
Er stillt mein Verlangen; er leitet mich auf rechten Pfaden, treu seinem Namen.
Muss ich auch wandern in finsterer Schlucht, ich fürchte kein Unheil; denn du bist bei mir, dein Stock und dein Stab geben mir Zuversicht.
Du deckst mir den Tisch vor den Augen meiner Feinde. Du salbst mein Haupt mit Öl, du füllst mir reichlich den Becher.
Lauter Güte und Huld werden mir folgen mein Leben lang / und im Haus des Herrn darf ich wohnen für lange Zeit.

Psalm 23

… als Unterbrechung mitten am Tag
… als Abendgebet mit den Kindern
… als Meditationsgebet …

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Das ganz andere Weltgericht

Redaktion am 21.11.2008

 Krone

Christkönigssonntag - 23.11.2008, Mt 25, 31-46

Das Gleichnis vom Weltgericht, das imSonntags-Evangelium gezeichnet wird, entspricht so gar nicht unserem Verständnis von Herrschaft und Gericht. Und das Bild des Königs, das Jesus zeichnet, spreng unsere Vorstellungskraft. Und für unser Handeln ist eine unmissverständliche Konsequenz verbunden.

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