Archiv der ‘Ereignis’ Kategorie

9. November: 70 Jahre Reichspogrom-Nacht

Rainer Juriatti am 6.11.2008

9_November_Glockenläuten

9 Uhr Auftakt “Provikar Lampert erinnern - Woche”
20 Uhr - landesweit Glockengeläut

In einer Erklärung der Österreichischen Bischofskonferenz zum Gedenkjahr 2008 heißt es: ,Denk an die Tage der Vergangenheit, lerne aus den Jahren der Geschichte’, heißt es im Lied des Mose im Alten Testament (Dtn 32,7). Der Blick auf die Vergangenheit ist notwendig, auch wenn die Probleme von heute scheinbar ganz andere sind. Wie im Leben des Einzelnen ist auch im Leben der Völker das Vergangene wirksam, im Guten wie im Bösen.

Am 9. November sind es 70 Jahre, dass in einer abgestimmten Aktion im ganzen damaligen Deutschen Reich in einem Pogrom jüdische Synagogen und Einrichtungen zerstört wurden und die systematische Verfolgung jüdischer Bürgerinnen und Bürger einsetzte. In Vorarlberg wurde am 17. November 1938 das Inventar der Synagoge in Hohenems enteignet.

In Erinnerung an die schreckliche Ereignisse im November 1938 werden am Sonntag, 9. November, 20 Uhr, die jeweils größten Glocken in den Pfarrgemeinden für die Dauer von fünf Minuten läuten und damit zum Innehalten und Gedenken an die Opfer einladen. In den Gottesdiensten werden die BesucherInnen über das abendliche Läuten informiert.

In der Basilika Rankweil findet um 9 Uhr ein Gedenkgottesdienst mit Generalvikar Dr. Benno Elbs statt: “Erinnern für die Zukunft”. Mit der Fokussierung des Seelensonntag-Gedenkens weitet sich auch der Kreis der erinnerten Opfer. Der Gedenkgottesdienst ist zugleich der Auftakt der “Provikar Lampert erinnern”-Woche.

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Kaurismäkis Trilogie der Verlierer

Redaktion am 6.11.2008

 der mann ohne Vergangenheit

Im Rahmen der Initiative “Folge deinem Herzen” der Katholischen Kirche Vorarlberg  werden am Spielboden in Dornbirn drei Filme zum Thema Arbeit von Aki Kaurismäki “Wolken ziehen vorüber”, “Der Mann ohne Vergangenheit” und “Lichter der Vorstadt” gezeigt.

Trilogie der Verlierer nennt Aki Kaurismäki seine drei letzten Filme, in denen Themen wie Arbeits- bzw. Obdachlosigkeit und schließlich Einsamkeit im Mittelpunkt der Geschichten stehen. Sie werden charakterisiert durch eine  typisch biblische Zuwendung zu den Armen, Niedergedrückten und Ausgestoßenen. Unter ihnen herrschen Solidarität, Zuwendung, Achtung und Selbstachtung. Unverbrüchlich spricht ihnen der Regisseur durch seine Inszenierung Würde zu. Kaurismäkis Liebe für die Menschen am Rande der Gesellschaft könnte man theologisch deuten als klare Parteinahme für die Armen, wie sie die Evangelien durchziehen.

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Tastendes Schweigen. Hoffnung.

Redaktion am 2.11.2008

Allerseelen 2 GV

von Generalvikar Dr. Benno Elbs

Die Natur atmet Vergänglichkeit. Wir stehen am Grab lieber Menschen. Wir werden erinnert an Abschiede, die wir selbst ertastet, ausgehalten, erlitten haben. Abschiede, denen wir vielleicht bis zuletzt versuchten auszuweichen. Schweigen. Der Name Gottes in der Bibel - Jahwe: Ich bin der “Ich bin da” - sagt uns zu, dass der Ewige immer mit uns sein wird. Mit jedem/jeder von uns. Wenn wir uns öffnen, ihm etwas zutrauen. Er steht für das Leben, den neuen Anfang - auch im Abschied. Er ist unsere Hoffnung, die einzige.

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72 h ohne Kompromiss - ein voller Erfolg

Daniel Furxer am 31.10.2008

JAM 72h

Beim größten Jugendsozialprojekt, organisiert von der Katholischen Jugend, in Kooperation mit YoungCaritas und Hitradio Ö3, beteiligten sich von 22. - 25. Oktober über 200 Jugendliche aus ganz Vorarlberg  an 22 Projekten . Ob bei der Gartenumgstaltung im Seniorenheim Wolfurt, bei der Kapellwegrenovierung in Schoppernau, beim Renovieren des Jugendtreffs JAM in Schruns, beim Einstudieren eines Theaterstücks zum Thema HIV/Aids in Götzis oder beim Ausmalen des Freizeitraums im Haus der Jungen Arbeiter in Dornbirn, die Jugendlichen waren mit viel Engagement und Begeisterung bei der Sache.

Danke an alle Jugendlichen und BetreuerInnen, die Mitgeholfen haben und soziales Engagement gezeigt haben!

Alle Vorarlberger Projekte, Projektberichte und Fotos findet ihr auf der Seite www.72h.at 

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40 Tage bis 40 Jahre

Rainer Juriatti am 29.10.2008

Domglocke

40 Tage regnete es bei der Sintflut. 40 Tage war Moses auf dem Berg Sinai. 40 Tage war Jesus in der Wüste. Die Zahl ist biblisch hoch belegt. 40 Tage sind es noch, bis die Diözese am 8. Dezember sein 40-jähriges Jubiläum feiert. 40 Jahre musste beispielsweise auch der Dom warten, bis sein Glockengeläut vervollständigt wurde - wird: am 8. Dezember wird die Glocke das erste Mal läuten. Am 2. November, also in wenigen Tagen, wird die Glocke berührbar auf dem Vorplatz zum Dom stehen. Um geweiht zu werden. Also: noch 40 Tage warten. Wie Noah, als er die Taube losschickte…

Die Wortspenden von Bischof Elmar, Generalvikar Benno Elbs und Pastoralamtsleiter Walter Schmolly finden Sie in der Pressemappe anbei.

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