Archiv der ‘7 Werke’ Kategorie

Vom Fremden

Rainer Juriatti am 21.2.2008

Vom Fremden II

Das dritte der Sieben Werke der Barmherzigkeit

Zurück werfe ich einen Blick auf das Bürgerforum zur “Minarettdiskussion” in Bludenz. Was für ein Wort: Minarettdiskussion. Als würde sich die Akzeptanz, die Freude, die Erlaubtheit des Fremden in meinem Leben an einem Minarett aufhängen. Sieben Werke der Barmherzigkeit beinhalten auch diesen wesentlichen, konkreten Moment in jedem Leben: das Fremde muss ich hereinlassen. Ich muss dem Fremden Obdach geben, muss mich selbst dabei zunächst öffnen, um es angstfrei zulassen zu können. Gottesvertrauen gehört hier dazu. Auf Gott zu bauen, der dieses angstfreie Hereinlassen ermöglicht.

Von der Krankheit

Dietmar Steinmair am 14.2.2008

Kranker

Das zweite der Sieben Werke der Barmherzigkeit

“Gesundheit!”, sagte ich, als mein Sitznachbar im Zug nieste. Und wirklich, in Zeiten des Niesens und der weitverbreiteten Verschnupftheit ist das kein schlechter Wunsch. Dieser alltägliche Gruß spricht das an, was für viele Menschen zum Wichtigsten überhaupt gehört: nämlich körperliches und geistiges Wohlbefinden. Das Wohlbefinden wird meistens aber nicht als solches erfahren, als schöpferische Kraft, als Fähigkeit zu handeln, als Leichtigkeit etwas zu tun. Sondern das Wohlbefinden steht gerade dann im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, wenn es nicht da ist.

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Vom Durst

Rainer Juriatti am 8.2.2008

Durst

Das erste der Sieben Werke der Barmherzigkeit

Werke der Barmherzigkeit stehen im Zentrum der Zeit bis Ostern. Die klassische Aufzählung umfasst sieben Taten: Durstende laben, Kranke pflegen, Fremde beherbergen, Nackte kleiden, Hungernde speisen, Tote bestatten, Gefangene befreien. In der ersten Woche widmen wir uns dem Durst und ich frage mich spontan, ob Wasser damit gemeint ist. Wonach dürsten wir tatsächlich? Lao Tse hat einen schönen Text verfasst, der ein bisschen auch zur Fastenzeit passt.

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