Archiv der ‘Nachdenklich’ Kategorie

Der Dynamik Gottes trauen

Wolfgang Ölz am 7.5.2008

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An Pfingsten 1968 gab es noch keine Diözese Feldkirch. Aber die ‘Geburtsvorbereitungen’ waren wohl im vollen Gang. Das aktive religiöse Leben der Kirche im Land zwischen Piz Buin und Bodensee rechtfertigte die Einrichtung einer regionalen Teilkirche. Am 15. Dezember 1968 wurde das offiziell und in einem feierlichen Akt wurde die Diözese Feldkirch aus der Taufe gehoben.

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Save Tibet

Daniel Furxer am 2.4.2008

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Ein politisches Statement an der Kapuzinermauer

Eine Dose Spray. Eine Inspiration. Ein Anliegen, von Herzen, ja, man sieht’s. Eine Kloster. Mauer. Gelegenheit. Daneben fahren tausende Autos. Bärenkreuzung Feldkirch. Jeden Tag. Tausende Gedanken. Tausende Gelegenheiten, seine Stimme zu erheben. Gelegenheiten. Wie die Mauer. Also, los geht’s! Und die Sprayer haben so was von Recht: Boycott China! Save Tibet! - Vielleicht noch: Free your mind! Don’t freeze!

Umunohu liegt in Afrika

Rainer Juriatti am 31.3.2008

Silvia Ibele beim Emeka Brillenprojekt in Afrika

Kaplan Emeka zu Gast in Bludenz.

Umunohu. Das Wort merk ich mir nie. Anfangs konnte ich diese eigenartige Tippkombination nie richtig in den PC eingeben. Brauchte zwei, drei Mal, bis es richtig war. Meine Finger spielten einfach nicht mit. Inzwischen geht es fehlerfrei: Umunohu. Das ist in Nigeria. Und Emeka, der kommt von dort. Probieren Sie’s: schreiben Sie mal “Emeka aus Umunohu”. Ist ganz schön fremd. Und doch kam mir der engagierte Kaplan näher. Weil ich die Silvia kenne. Silvia ist nicht aus Nigeria. Silvia, klingt ja schon danach, die ist aus Langen. Langen bei Bregenz. Sie lebt jetzt in Bludenz.

Ostern Ostern Ostern

Daniel Furxer am 24.3.2008

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Er ist auferstanden!

Der Wind weht, es regnet leicht. Ich gehe mit meiner Freundin in die Kirche, die am Ende des großen Platzes liegt. Links und rechts Palmen. Wir sind im Stadtzentrum von Bastia, Korsika, April 2003.

Endlich frei

Petra Steinmair am 20.3.2008

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Zum letzten der Sieben Werke der Barmherzigkeit

Gefangene befreien – das siebte Werk der Barmherzigkeit in unserer Reihe macht mich nachdenklich. Da gibt es die unzähligen, auf verschiedenste Weise Gefangenen, auf die Elmar Simma in seinem neuen Buch „Der geschenkte Morgen“ hinweist: Jene, die verfolgt und eingesperrt wurden, weil sie sich für die Menschenrechte stark gemacht haben, jene die gefangen sind in einer unheilbaren Krankheit oder in ungerechten gesellschaftlichen Verhältnissen.

Aber dann frage ich mich: sind wir nicht alle immer wieder irgendwie Gefangene?

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