Author Archiv

Mystik und Politik

Petra Steinmair am 12.9.2008

zulehner_herbstsymposion365.jpg

Prof. Paul M. Zulehner zweimal zu Gast in Vorarlberg

„Verlassen Sie eine Eucharistiefeier anders, als Sie hineingegangen sind?“ Mit dieser provokanten Frage thematisiert Univ. Prof. Paul M. Zulehner das untrennbare Verhältnis von Liturgie und Diakonie. Dabei geht es ihm nicht um einen moralischen Fingerzeig, sondern um die ursprüngliche und wesentliche Einheit von Abendmahl und Fußwaschung.

Comments Off

Nicht was ich will …

Petra Steinmair am 31.8.2008

kreuzaufsichnehmen_eins365.jpg

Impuls zum Sonntagsevangelium Mt 16,21-27

Der bekannte Benediktinerpater Anselm Grün schreibt:
Gottes Wille erscheint uns oft als fremd, weil wir an unseren Illusionen festhalten, die wir uns vom Leben gemacht haben. Wir haben in uns verschiedene Ebenen unseres Willens. Wir haben einen Willen an der Oberfläche und einen in der Tiefe unseres Herzens. Den Willen an der Oberfläche setzen wir oft genug mit unseren Launen oder spontanen Bedürfnissen gleich.

Comments Off

Lebensfeindlich?

Petra Steinmair am 29.8.2008

kreuzaufsichnehmen_durchkreuzung365.jpg

Folge deinem Herzen – das klingt schön. Nach Sommer und Sonne, nach Lebensfreude und Lebensgenuss. Tun, worauf ich Lust habe, wonach mir der Sinn steht, was das Herz begehrt. Und dann wie ein Donnerschlag die Worte Jesu aus dem nächsten Sonntagsevangelium: „Wer mein Jünger / meine Jüngerin sein will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach.“ (Mt 16,24) Ist das nicht eine Zumutung? Und das soll ein Evangelium, eine gute Nachricht sein?

Comments Off

Gebet der liebenden Aufmerksamkeit

Petra Steinmair am 20.7.2008

garten4.jpg

Unkraut und Weizen nebeneinander wachsen zu lassen (vgl. Mt 13,24-43),
nicht mit dem Unkraut unseres Lebens auch den Weizen auszureißen,
Geduld zu haben mit sich selbst und mit anderen,
das ganze Leben anzunehmen -
das ist oft eine große, eine schwierige Herausforderung.

Comments Off

Zum Glück nicht perfekt!

Petra Steinmair am 18.7.2008

licht_und_schatten_zwei365.jpg

Was ist geglücktes Leben? Ein Leben, in dem alles perfekt läuft – wie im Bilderbuch: ein Leben wie aus dem Hochglanzmagazin? Keine Fehler, keine Schwächen, alles eitel Sonnenschein, alles nach Plan? Der perfekte Partner, die perfekten Kinder, die perfekte Arbeit, die perfekt durchgeplante Freizeit. Aber so ist das Leben nicht. Da gibt es die dunkle Seite, die Schatten, die Schwäche, das Scheitern. Auch wenn wir gerade in der Sommer- und Urlaubszeit die Ansprüche nach Perfektion gerne noch eine Stufe nach oben schrauben. Und alles Unvollkommene entweder ausblenden oder die Schuld dafür anderen zuschreiben.

Comments Off

Seite